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Im Gymnasium habe ich ein Gedicht von Hermann Hesse gelernt; es beginnt mit folgenden Worten: "Seltsam, im Nebel zu wandern…" und der Text endet mit der Feststellung: "Leben ist Einsamsein / kein Mensch kennt den andern / jeder ist allein." Doch ich erlebe Nebel auch anders: nicht als Abtrennung, sondern als mystische Verbindung zu allen Geschöpfen. Der Nebel umhüllt uns mit seinem tiefen Geheimnis. Einmal wird er sich lichten… Diese Zuversicht wünsche ich dir - besonders in den dunklen Tagen! Georg |
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Mag. Georg Fröschl, Pfarrer der Pfarre Breitensee